Sonntag, 5. März 2017

Das "Fröschlein" als Blumenschmuck

 so heisst ranunculus übersetzt ins Deutsche. Die Ranunkel wurde wohl deshalb nach Fröschen benannt, weil, entweder, viele der Arten besonders an feuchten Standorten gedeihen – dort, wo auch Frösche leben, oder wegen ihrer kaulquappenförmigen Früchte („Fröschlein“ = „Kaulquappe“).

Egal wie sie an ihren Namen gekommen ist. Ich mag Ranunkeln sehr sehr gerne.

Johann Wolfgang von Goethe dichtete folgendes über die Blume meiner Wahl für das Sonntagsgesteck:
Prangt mit den Farben Aurorens, Ranunkeln, Tulpen und Astern!
Hier ist ein dunkles Blatt, das euch an Dufte beschämt.

Keine lockt mich, Ranunkeln, von euch, und keine begehr' ich;
Aber im Beete vermischt sieht euch das Auge mit Lust.

Glücklicherweise gab es sie gestern in der Farbe, die ich gerade gebrauchen konnte. Denn nun in der Passionszeit benötige ich Blumen, die gut mit lila bzw. violett harmonieren. Die angebotenen Ranunkeln in einem warmen pink rosa waren geradezu ideal.
Begleitet wurden die Ranunkeln von der Gerbera, in der gleichen Farbe, von der man sagt, dass "Durch dich alles schöner wird."

Die einzelnen Blütenstengel wurden in schmale Glasvasen gestellt. Dieses Mal wollte ich aber nicht die nur die Blüten sprechen lassen. Mir schwebte die ganze Zeit das Bild einer Waldlichtung vor meinem inneren Auge vor. So versuchte ich diese Illusion umzusetzen. Dazu habe ich Wurzeln für den Hintergrund gewählt und ein Birkenrindenstück um die Standfüsse der Vase verschwinden zu lassen.


 und von hinten sieht das Ganze dann so aus:

Meine Idee zeige ich auch bei Holunderblüte, die heute auch auf die Ranunkel gekommen ist.

Sonntag, 5. Februar 2017

Die Leichtigkeit des Seins

manchmal merkt man erst wie schwer eine Sache wog, wenn man sie endlich los ist. Am 30.1. hatte ich meine Prüfung und bin mit meinem Studium endlich fertig. Jetzt fühle ich mich jeden Tag zusehens leichter und beschwingter.

Meine Lust, etwas Kreatives zu gestalten nimmt wieder Fahrt auf und darüber freue ich mich sehr. Beim Blumengestecke entwerfen kann ich so herrlich bei mir sein. Das fängt eigentlich schon bei der Auswahl der Blumen an. Im Geschäft lasse ich meinen Blick wie eine Biene von einer zur anderen Blüte wandern, immer mit der Frage im Kopf, wie könnte ich sie in Szene setzen.

Weil ich mir wieder leicht ums Herz ist, wollte ich keine üppige Blütenpracht. Mir stand der Sinn nach klein aber fein und filligran. Etwas Frühling durfte auch noch eine Rolle spielen.

 


 Die Wahl fiel auf eine Weidenart, die sehr verknorzt und drehend ist und ganz kleine Kätzen ausbildet sowie eine Exotin mit kleinen mattroten Blüten.

Außerdem wollte ich die "Schale" aus einem Wurzelstück auch noch mal anderes verwenden als schon an Weihnachten geschehen. Damit die Kontraste nicht zu extrem wirken, kam zusätzlich etwas Rundliches ins Spiel und zwar in Form von Fensterblattblättern. Ich hatte also meine drei Zutaten gefunden. Die Glasschale mit dem Kenzan (Steckigel) habe ich geschickt hinter dem Moos verborgen.

Als Ensemble sieht das Ganze dann so aus:
Mit diesem Blumengruß besuche ich Holunderblütchen. Habt noch einen schönen Sonntag! Eure Bjmonitas




Dienstag, 3. Januar 2017

Eine Prise Frühling & Schachmatt III

Letzte Woche habe ich eine Prise Frühling geschenkt bekommen. Die Tulpen gesellen sich bereitwillig zur Weihnachtsdeko und strahlen jetzt was das Zeug hält.




Der zweite Stulpen ist nun auch fertig. Sie sind fast gleich und ich finde man muss genau hinschauen, um den Unterschied zu erkennen. So weiß man wenigstens, welcher für die linke und welcher für die rechte Hand bestimmt ist ;).

Das Muster ist wie gesagt inspiriert von dem Design "Schachmatt", wobei ich die Schachbrettkästchen durch das gebrochene Perlmuster ersetzt habe. Für mich hat das den Vorteil, dass sich die Stulpe optimal an die Hand anpassen kann. Die Ringel sind nicht nur gut für die Optik, sondern, die Stulpen lassen sich je nach Bedarf im Ziehharmonikaprinzip verlängern oder kürzen.
  

Die Schachmatt_III zeige ich bei Creadienstag.