Dienstag, 5. März 2013

La estrategia del ...

caracol so möchte ich die letzten Wochen übertiteln. Die Trübheit der Tage hatte extreme Auswirkungen auf mein Gemüt, so dass ich gefühlt in Winterstarre gefallen war. Dennoch war ich mit meinen Projekten beschäftigt. Allerdings ging es viel langsamer als erhofft bzw. geplant voran. Naja eben nur im Schneckentempo, aber selbst dann kommt glücklicherweise ein Ende in Sicht. So auch in diesem Falle.

Der Pamisos nahm Formen an und es fehlen nur noch 2 Musterraporte dann ist er fertig. Vollendet wird er erst dann sein, wenn alle Fäden vernäht sind.



Der Schal hat solche Ausmaße angenommen, dass es schwer war ihn für unterwegs geeignet einzupacken. Der Leftie ist auch schon fertig. Auch wenn ich hier nur ein KurzvormFertigewerdenFoto zeigen kann:


Dieses Tuch ist einfach herrlich in der Hand zu halten bzw. am Hals zu tragen. Es ist weich und trägt sich sehr angenehm. Ich hoffe, dass das schöne Stück bei der Trägerin gut ankommen wird. Ende April weiß ich mehr.
Wenn ich stundenlang im Zug von A nach B reisen muss, dann habe ich gerne solche Stricksachen dabei, deren Umfang und Material in eine Dose reinpassen. Eben kompakt, einfach, gut. Meist sind es Sockenprojekte, die mich begleiten:


Die Hederasocks habe ich schon bei Lavendelblau bewundert und als das Muster dann bei Brigitte gezeigt wurde, wollte ich mich auch daran versuchen. Bislang hatte ich Jaquardmustersocken oder Socken gestrickt, deren Reiz durch das Verlaufsgarn bestachen. Hier nun meine Premiere mit einem Lochmuster.
Da ich aber aus der Anleitung nicht schlau wurde, wie genau die Ferse zu stricken war, habe ich die Ferse so gearbeitet, wie ich es gewohnt bin. Es sieht vielleicht auf dem Foto etwas globig aus, aber am Fuß passt es genau und darauf kommt es schließlich an, oder?
Was mich allerdings etwas ärgert ist, dass ich den Farbverlauf bei der zweiten Socke nicht wieder so hinbekommen werde, wie beim ersten Socken. Das Weinrot wollte einfach nicht mehr auftauchen. Da konnte ich abwickeln wie ich wollte da war nichts zu machen. Es werden nun ungleiche Socken. Ich habe mir sagen lassen, dass das bei der Jugend sehr populär ist.

Ansonsten werfen einige Projekte weiterhin ihre Schatten voraus. Der Dreambird und ein Nuvem wollen farblich zusammengestellt werden, sodass die Garnmengen und Garne zusammen passen.

Beide Kombinationen gefallen mir, aber für beide werden die Meisen in Brombeer nicht reichen. Recht bald werde ich eine Entscheidung treffen müssen. Mein Plan B sieht vor, dass ich beim Garagenwollmarkt Bachmann in Darmstadt weiteres Garn besorgen werde. Dorthin wollte ich dieses Jahr sowieso. Es sollte sich dort etwas finden lassen, dass dann für das zweite Projekt reicht ohne meine Finanzen extrem zu belasten.
Last but not least probiere ich Muster aus, die ich für weitere Socken verwenden möchte:
Viel kann man noch nicht sehen und es handelt sich hier auch um den ersten Versuch. Wobei für mich jetzt schon feststeht, dass ich das Herzchenmuster selbst in verkleinerter Version nicht für Socken verwenden werde. Die Löcher sind für meinen Geschmack einfach viel zu  groß, auch wenn ich das Muster an sich sehr mag. Ergo geht es hier auch im Schneckentempo weiter: probieren, entwerfen und verwerfen...
Herzlich eure tüftelnde bjmonitas

Kommentare:

  1. Das Herzchenmuster sieht toll aus. Am meistem gefallen mir aber Deine Hedersocks! Phantastisch! Zwei gleiche Socks kannst Du dich in jedem Geschäft kaufen! Deine sind die einzigen in der ganzen Welt! Und wie schön sie sind! Ich warte auf die fertigen Schals:)))
    LG Aldona

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    1. Das Herzchenmuster ist auch süss, aber ich denke mal leider nicht so für Socken geeignet. Du hast übrigens recht identische Socken kann man kaufen, handmade nicht. Danke schön für dein Lob! Sobald alle Schals fertig gestellt sind, gibt es Präsentierfotos - versprochen. LG bjmonitas

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