Freitag, 21. Juni 2013

Scraps, socks & pattern

Ich habe ja bereits des öfteren erwähnt, dass es mir die Upcycling-Bewegung angetan hat. Deshalb greife ich diesen Gedanken wenn möglich in meinen kreativen Projekten auf und lasse mich sehr gerne von anderen inspirieren und versuche ihnen nachzueifern.

Mein neuestes Spielfeld ist das Patchworken/Quilten. Nachdem ich nun die Utensilien bekommen habe, habe ich angefangen die Stoffe vorzubereiten.
 Diesen dünnen Baumwollsatinstoff habe ich mit Vlieseline gestärkt
 und dann mit meinem neuen Rollschneider zugeschnitten. Das ging leichter als gedacht.
 Diese Reststücke
 habe ich zugeschnitten
damit sie zu diesen hier passen.
Da ich keine Heldin bin, wenn es um Nähen geht, kann ich leider nicht einfach so drauflos schneidern. Deshalb habe ich im Internet recherchiert, was mich anspricht und ich auch ausprobieren könnte.

2 Projekte sind mir dabei besonders ins Auge gefallen.
Einmal die Feder vom "feather bed quilt"



Das Design liegt bei Anna Maria Horner. Einen ganzen Quilt traue ich mir jetzt noch nicht zu. Deshalb wollte ich eine einzige Feder mal nachnähen.

Als zweites ein Blue Jean-Quilt von Penny Halgren
Zufälligerweise habe ich auf meiner letzten Dienstreise im Hamburger Hauptbahnhof ein Fliesenmuster entdeckt, das dem zu Grunde liegenden Muster der Blue Jean Decke nahezu identisch ist.
vielleicht findet ja jemand heraus wo es im HBF-HH entdeckt wurde?

Da ich einige alte und kaputte Jeans rumliegen habe, die ich nicht mehr tragen werde, ist mein Plan diese Patches als nächstes auszuprobieren. Um den Jeansquilt anzugehen, habe ich von nun Vorlagen ausgedruckt, die ich nun in solide Schablonen umwandel möchte

Wenn das erledigt ist, heißt es dann alte Jeans auftrennen, zuschneiden und passende Stoffreste für das Innenleben suchen.

Meine besagte Dienstreise führte mich nicht nur bis nach Hamburg sondern bis nach Lübeck. In der Nähe meines Hotels habe ich en passant ein nettes kleines Café entdeckt. Beim Anblick kam mir der Gedanke, dass ich eigentlich in der falschen Gegend wohne. Dieses Cafe ist sowas von genau meine Kragenweite *schwelg*:




Ist das nicht schnuckelig?! Wie schade, dass ich sooo weit weg wohne, sonst wäre ich da sicherlich öfter Gast.
Auch wenn Dienstreisen stressig sind, haben sie den entscheidenden Vorteil, dass eine Fahrt stricktechnisch gesehen sehr zuträglich ist. Anfang März hatte ich nach den Winter Hedera-Socks eine Sommerversion (Material Lana Grossa Meilenweit Merino-Baumwolle-Gemisch) begonnen

(übrigens auch im Zug Strecke Husum-FFM)

Ergebnis nach Strecke HH-FFM
Dieser wurde gestern kurz nach Hamburg fertig. Leider hatte ich die Anleitung zu Hause liegen lassen, sodass ich den 2. Socken, weil mir die Maschenanzahl nicht vorlag, nicht direkt anschlagen konnte/wollte. Ich gebe zu, dass ich einfach zu faul bzw. vom tropischen Wetter zu schlapp war, um zu zählen. Statt dessen habe ich einfach an den Mathesocken weitergearbeitet. Hier der Zwischenstand:


Bis zur Spitze ist es nicht mehr weit :). Jetzt hoffe ich nur, dass euch meine Bilderflut nicht ermattet oder gar gelangweilt hat. Euch allen ein erholsames Wochenende und vielen Dank fürs Vorbeigucken! bjmonitas

Kommentare:

  1. Hallihallo,
    eigentlich hatte ich hier schon gestern etwas geschrieben - manchmal sind die Weiten des Internets unergründlich....

    Ich habe mich sehr an deinen Bilder gefreut. Beim Patchworken verfolge ich immer gerne die Fortschritte und hoffe, dass ich nicht selbst infiziert werde ;)

    Deine Zugsocke ist klasse und ich finde es toll, dass du für das unvollendete Werk deine Zehnägel passend lackiert hast :)

    Liebe Grüße,

    Anne

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    1. Lach, ja ab und zu ist das Internet so unergründlich wie ein schwarzes Loch. Das mit der Infektionsgefahr geht mir so, wenn ich deine Webfortschritte bewundere. Denn ans Weben werde ich mich nicht heranwagen. Nicht weil es mich nicht interessieren würde, sondern weil ich schlicht und ergreifend keinen Platz für einen Webrahmen habe. LG bjmonitas

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