Mittwoch, 24. September 2014

Liebesbrief ans Herz

Wie man aus den letzten Posts unschwer erkennen kann, befinde ich mich im Marmeladenfieber oder sollte ich es eher Marmeladenrausch nennen? Egal. Jedenfalls ging es gestern direkt weiter. Für den Basar wollten wir auch Marmeladensorten anbieten, die selten oder gar nicht im Supermarkt erhältlich sind und aus Früchten bestehen, die hier wachsen (von wegen Nachhaltigkeit).

Also ran an unsere heimischen Exoten, lautet die Devise. Nach dem 60 Gläsermarathon habe ich noch Weissdornbeeren mit Birnensaft aufgekocht und flottelottiert (geiles Wort - gell?!). Danach zum Abkühlen zur Seite gestellt. Gestern konnte ich sie dann weiterverarbeiten. Wie Weissdorn am Baum ausschaut kann man hier sehen. Raumfee hat ein wunderschönes Exemplar abgelichtet. Die geflückten Beeren sehen so aus:

Vermengt mit Birnensaft und etwas Naschkatzengewürz wurde es dann eher orange als rot.

5 Päckchen 2:1 Gelierzucker habe ich verbraucht. Entgegen des Rezeptvorschlages habe ich nach dem Kochen einen Schluck Limettensaft beigefügt.
27 Gläschen feinste Weissdorn-Birnen-Marmelade sind dabei entstanden. Ich finde es schmeckt lecker und eigen. Ich könnte nicht sagen, dass es nach dem oder jenem schmeckt.




Laut Kräuterkunde hilft Weissdorn unter anderem bei nachlassender Wirkung des Herzens und ist so wie ein Liebesbrief ans Herz und in meinem Fall ein süsser Liebesbrief noch dazu :).  Klingt doch recht vielversprechend, oder? Jetzt bin ich gespannt ob und wie diese Marmelade ankommt.
Herzlichst eure bjmonitas

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