Samstag, 27. September 2014

runde Sache(n)

Nach all den Socken, steht mir der Sinn nach etwas anderem. Bei ravelry bin ich über die circle-mitts gestolpert. Eine gute Gelegenheit meine Fertigkeiten in verkürzten Reihen und Wendemaschen u. Co. zu verbessern und mir wieder Stulpen zu stricken, da ich die anderen verloren habe.

sorry - bin nicht selfie geübt


Ich hoffe man kann es etwas erkennen. Mir gelingen Selfies anscheinend nicht so gut :D. Da meine Tochter einen weiteren Loop bestellt hat und die Wolle nach 12-er Nadeln verlangt, bin ich heute mit dem Rad in die Stadt gefahren. Zur Belohnung kehrte ich in einem meiner Lieblingscafes ein. Das Strickzeug ist ja mein ständiger Begleiter. So konnte ich gemütlich einige Reihen stricken und dabei Kaffee schlürfen.










Ach ja nur mit drei Nadeln habe ich auch noch nicht gewerkelt. Es ist ungewohnt, aber ansonsten kein Problem.

Bei dem 1a Wetter war in der Stadt die Hölle los. Überall tummelten sich Leute in Cafés oder lauschten andächtig den Straßenmusikern. Begeistert hat mich die Seifenblasenkünstlerin auf dem Marktplatz. Ihre Riesenseifenblasen erfreuten groß und klein, aber während sich die Großen sehr gut unter Kontrolle hatten, waren die Kleinen schier aus dem Häuschen. Diese Begeisterung war wirklich ansteckend.







Aber irgendwann musste ich gen Heimat aufbrechen.
Auch die Wolken zogen so ihre Kreise. Kurz hinter der Brücke ergatterte ich noch etwas Hopfen, der hier überall an Straßenrändern und Zäunen wächst. Das hiesige Klima hier scheint dem Hopfen zu behagen. Ich freue mich immer, wenn die Zeit kommt, um mit Hopfen arbeiten zu können. Er ist einer meiner liebsten Gestaltungsmittel.


Zu Hause angekommen stürzte ich mich direkt in die Arbeit. Das Gesteck für den morgigen Gottesdienst sollte noch gestaltet werden. In dem Gesteck sollte der Hopfen eine Rolle spielen bzw. in Szene gesetzt werden.

In unserem Parament für die grüne Zeit spielen Rundungen eine wichtige Rolle
Wie man bei dem Ausschnitt erkennen kann, ist das Parament selbst oval und es sind Wellen eingewebt. Deswegen finde ich auch, dass die klassischen Gestecke sprich die Pyramidengestecke nicht so gut zu diesem Parament passen. Meiner Meinung nach sollte man versuchen die Bewegung, die im Webstück angedeutet wird, in das jeweilge Arrangement aufzunehmen.
Dieses Mal wollte ich mit langstieligen Glasvasen, die in einer Welle auf dem Altar angeordnet stehen, die Wellen aus dem Parament übernehmen.
Einzelne Dahlien- und Tobinambur-Blüten habe ich in die Vasen gestellt und die Hopfenranken um die Vasen geschlungen. Sowohl bei den Blüten als auch beim Hopfen habe ich sämtliche Blätter entfernt. Zum einen um den Blick auf das Wesentliche frei zu machen zum andern, weil die Blumen bereits von den kühlen Nächten sichtlich gezeichnet sind und der Mehltau einfach nicht schön anzusehen ist.

Zwei Vasen konnte ich nicht mehr auf den Altar plazieren. Sie kamen kurzerhand auf den Sims neben dem Taufbecken.
Dank des Sonneneinfalls beim Fotografieren konnte ich ein tolles Schattenspiel einfangen.

Alles in allem war mein heutiger Tag eine runde Sache......euch einen schönen Sonntag! eure bjmonitas

PS: vielen Dank für die lieben Kommentare in den letzten Posts!!! Bitte seht mir nach, dass ich nicht auf jeden Kommentar antworte. Ich freue mich immer, wenn ich eine Rückmeldung bekomme, aber mir fällt halt nicht immer etwas Kluges ein, was ich erwidern könnte.....da bleib ich lieber mal "ohne Worte" und im Stillen dankbar.

Kommentare:

  1. Ich bewundere dein Können und deine Kunst, Blumenarrangements mit Sinn zu füllen und selbst kleinsten Details eine Bedeutung zu geben! Und wie schön, dass du es mit Liebe machst ...
    Dein Stulpen-Beginn sieht sehr interessant aus. Ich muss mir das mal näher betrachten!
    Liebe Sonntagabend-Grüße von Doro

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke schön für deine Worte! Ich bin auch gespannt wie die Stulpen weitergehen. Im Moment rätsel ich grade wie es gemäß der Anleitung weitergehen könnte. Gut möglich, dass ich ribbeln muss....LG Bianka

      Löschen