Montag, 13. Oktober 2014

Danksekunde und Nachhaltigkeit

Im Rahmen der Aktionswoche "wer dankt, denkt" durfte ich mich auch mit einem kleinen Stand beteiligen, um Marmeladen und Gelees aus heimischen Früchten gegen eine Spende anzubieten. Noch bin ich etwas ungeübt was das Herrichten einen solchen Standes betrifft.



Das Foto ist mal wieder unscharf (es wird so langsam Zeit, dass ich in eine gute Kamera investiere). Im Korb befand sich frisch aufgeschnittener Hefezopf. So konnte ich der Kundschaft, Neugierigen, Bekannten und Freunden etwas zum Schnabulieren anbieten. Es hat total viel Spass gemacht, mit den Leuten auf diese Art ins Gespräch zu kommen. Ich konnte über meine Arbeit informieren und als positiven Nebeneffekt Geld einnehmen, welches dann für die Freizeitgestaltung im Altersheim verwendet wird. Es kam ein nettes Sümmchen zusammen *freu*!!!
Die Hagbuttenmarmelade ist bereits ausverkauft und von der Weißdorn-Birnenmarmelade sind gerade mal 2 Gläschen übrig geblieben. Da ich noch aktiv am Adventsbasar beteiligt bin, werde ich wohl noch Nachschub produzieren müssen.

À prospos Adventsbasar, in der Schule meiner Tochter steht ja auch einer an und im Urlaub hatte ich so richtig viel Muse diverse Illustrierte zu wälzen. Dabei bin ich in einer Landlust auf folgenden Tipp gestoßen:

Wir haben ja leider keinen Ofen oder Kamin, aber ich kenne viele, die einen haben. Wachsreste habe ich zu Hauf und ich konnte eine Quelle auftun, die mich mit Sägespänen versorgt.

Vor dem Elternabend, habe ich mich daran gemacht, um Prototypen zu fertigen. Zum Testen habe ich sie dann an die anderen Eltern mit Kamin verteilt.

Meine Vorgehensweise unterscheidet sich etwas von dem Lesertipp.

1. Habe ich das Wachs erwärmt
2. Das Sägemehl und die Sägespäne auf dem Backpapier angehäuft
3. Dann das flüssige Wachs darübergegeben
und mit einem Stab immer mal wieder geprüft ob das Mischungsverhältnis stimmt und dort wo zu viel flüssiges Wachs war, wieder Sägespäne daraufgegeben und mit dem Stab in den Wachs gedrückt. Diese Prozedur habe ich solange wiederholt bis dieser Wachsbrei dick genug war.

Für mich ist diese Vorgehensweise praktikabler, weil ich so keinen zweiten Topf für das Werkeln mit Wachs benötige. Ich kann meinen Topf auch weiterhin für Kerzengießen oder Wachsschalenmachen verwenden ohne dass da lästige Holzspäne im Topf sind und lästiges Säubern fällt auch flach ;).

4. Nach dem Abkühlen, werden Stücke abgebrochen und in Tütchen verpackt.
Die "Wachscrossies" kamen beim Elternabend gut an. Die ersten Tester haben mir auch eine postive Rückmeldung gegeben. Ich freue mich, wenn wir ohne großartige Beschaffungskosten einen Beitrag zum Adventsbasar leisten können, der sinnvoll ist (es ist kein Geschenk, welches im Regal verstaubt, sondern aufgebraucht werden kann und es ist absolut nachhaltig oder wie man sonst sagt absolut upcycling) Bereitet ihr euch auch schon auf die Aventszeit vor? Herzlichst eure bjmonitas






Kommentare:

  1. ...und noch eine! Mein Mann hat diese Wachskekse letztes Jahr gemacht und das Feuer geht ruckzuck an. Jetzt will er wieder welche machen (Sohnemann drechselt gerade wieder eifrig).
    Die Danksekunde ist auch eine schöne Idee, gerade in dieser Zeit zur Ernte. Gut, dass es Menschen gibt, die ihre Zeit geben, um so leckere Sachen zu machen.
    Dieses Jahr bin ich froh, dass am ersten Advent für mich wirklich eine ruhigere Zeit beginnt, darauf freue ich mich sehr.
    Mach's gut, Birgit

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    1. Wenn dein Sohn der Spänelieferant ist, dann lohnt es sich auf jeden Fall Wachscrossies bzw. Wachskekse zu machen :). Schön, dass du in der Adventszeit zum Verschnaufen kommst!!! Ich freue mich auch für dich, wenn auch nicht ganz uneigennützig. Denn so werden wir hoffentlich mehr von dir lesen können. Herzlichst Bianka

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  2. Wachscrossies ... Das ist ja mal eine geniale Idee! Und Hagebuttenmarmelade - was leckereres kann ich mir beim besten Willen nicht auf einem frischen Brötchen vorstellen! Kein Wunder, dass sie so schnell weg war ...
    Liebe Grüße von Doro

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    1. Genau das dachte ich auch als ich den Tipp in der Landlust sah - geniale Idee! Die Hagebuttenmarmelade war auch so schnell weg, weil ich gar nicht so viele Gläschen gemacht hatte. Die Ausbeute ist nicht gerade groß, aber weil sooo lecker, lohnt der Aufwand. Liebe Grüße Bianka

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