Donnerstag, 17. September 2015

Tugendhafte Frauen spinnen

Was als Chauvi-Spruch daherkommt sind eigentlich die Schlussworte eines wunderschönes Buches mit dem Titel: Frauen die den Faden in der Hand halten - von Thomas Blisniewski.



Der Autor lädt den Leser oder die Leserin auf eine Kunst-trifft-auf-Handwerk-Reise ein, die von Rubens über Hopper hin und her meandert. Das Taschenbuch ist hochwertig verarbeitet die Bilder liebevoll ausgewählt und die Begleittexte sind gut recherchiert, informativ, kurzweilig und ab und an mit einem Augenzwinkern geschrieben.

So ist der Titel meines Posts und die Schlußworte des Autors eben nicht chauvinistisch zu verstehen, sondern eher in dem Sinne, dass spinnende, webende, nähende, strickende, häkelnde oder klöppelnde Frauen keineswegs nur schöne und devote Gestalten sind und waren. Diese Tätigkeiten gingen mit dem kulturellen und gesellschaftlichen Wandel immer einher und wurden auch von den Frauen geprägt.

Das Büchlein hatte ich kurz vorm Urlaub in meiner Lieblingsbuchhandlung entdeckt und da rief es schon laut nach mir. Jetzt wohnt es hier und ich blättere nun täglich darin und finde immer wieder etwas Interessantes, das zum Verweilen und lesen einlädt.

Aus dem Literaturhinweis entnahm ich, dass es ein weiteres Büchlein mit dem Titel: Frauen, die nie den Faden verlieren - von Gail Carolyn Sirna gibt. Das kommt in jedem Fall auf meinen Weihnachtswunschzettel.

Findet ihr es auch spannend und faszinierend wie Kunst immer wieder unser Hobby aufgreift und reflektiert?  Herzlichst eure bjmonitas

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