Samstag, 16. Januar 2016

I-cord binding

Mit meinem Pullunderprojekt nähere ich mich langsam aber stätig dem Ende entgegen. Allerdings gab und gibt es noch einige Hürden zu nehmen.
Meine erste Hürde ist mittlerweile schon genommen. Denn es galt zu entscheiden welche Armblende sich am besten für dieses Strickstück eignet. Die Blende, die in der Originalanleitung angeboten wurde, hatte mich nicht so recht überzeugt. Schlußendlich entschied ich mich für die I-cord-Blende über 5 Maschen auch wenn ich anfangs nicht sicher war ob die Blende breit genug werden würde. Schnell stellte sich heraus, dass es sich gut fügt, wie man auf dem Foto gut erkennen kann (man sieht auch total gut, dass ich keine Liebhaberin von Bügeleisen bin. Die Tischdecke ist doch sehr zerknittert ;)):

Zugegeben das Stricken ist etwas mühselig. Das liegt an den Plastiknadeln. Ich bin wohl mittlerweile so auf Holzstricknadeln geeicht, dass es mir schwerfällt mich auf anders Nadelmaterial einzulassen.
Die nächste Hürde muss demnächst genommen werden. Es gilt zu entscheiden wie die Ausschnittblende gearbeitet werden soll. In der Originalanleitung wird diese Blende separat gearbeitet und anschließend angenäht. Das finde ich etwas mühsam und für mich keine Option. Deshalb ist jetzt schon klar, dass ich die Blende direkt anstricke. Anregungen für eine geeignete Ausschnittsblende hole ich mir aus dem Buch "The knowledgable knitter" von Margaret Radcliffe:

Da der Pullunder mittlerweile auch zu umfangreich ist, um als Mitnahmeprojekt zu dienen, habe ich mich kurzerhand entschlossen bei einem MKAL mitzustricken. Die Gründe hierfür liegen auf der Hand. Erstens sind Socken meine liebsten Mitnahmeprojekte und zweitens habe ich noch nie bei einem KAL mitgemacht. Als "m0onb3am" mich Ende Dezember fragte, ob ich beim MKAL mitmachen möchte, sagte ich spontan zu. Denn ich fand schon das Teststicken von meinem Poncho eine tolle Gemeinsamstrickaktionserfahrung. So hatte ich genug Zeit in meinen Wollvorräten zu wühlen und Farbenkombinationen zusammenzustellen:





Gestern war der Startschuß. Glücklichweise war die Wollsendung von Brigitte vorher noch angekommen. So konnte ich die Wollmeise mit einem Rest Färberhauswolle gefärbt mit Cochinelle ersetzen. Es wäre nämlich schade gewesen, wegen 10 Gramm einen frischen Strang zu "opfern" und wer weiß vielleicht würden genau diese 10 Gramm beim nächsten Projekt fehlen.

Ihr kennt das bestimmt auch, dass man das Jucken in den Fingern schwer unterbinden kann, wenn man etwas Neues anfangen kann.
Clue 1 ist bereits geschafft und das obwohl ich gar nicht außer Haus war :D.  
Damit besuche ich Maschenfein. Habt ein schönes Wochenende! Eure bjmonitas
 


Kommentare:

  1. Meine Bewunderung ist dir sicher, egal womit du strickst...
    Annette

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    1. *Lach* also ich sehe mich ja eher in der Fraktion der noch Lernenden. Unter Könner verstehe ich ganz andere. Lieben Gruß Bianka

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  2. Der Pullunder wird bestimmt toll - sehr vielversprechend und das neue Projekt sieht auch spannend aus.

    Liebe Grüße,
    Anne

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