Sonntag, 10. Januar 2016

whimsical?

oder doch eher zweckmäßig....das liegt wohl im Auge des Betrachters, aber der Reihe nach.

Wegwerfen ist so gar nicht meins und wenn sich andere Leute von Dingen entledigen, die etwas reparturbedürftig sind und ich der Meinung bin "da geht aber noch was", nehme ich dann auch schon mal etwas mit, was bereits auf der Straße gelandet ist.

So auch bei diesem Vogelfütterungshäusle, dem das Dach abhanden gekommen war.
Da ich zunächst keine adäquate Lösung für das Dachproblem parat hatte, hing es seit Ankunft im Hause bjmonitas im Fliederbaum als Openair-Restaurant. Nicht der beste Place-2-be, aber immerhin besser als nichts. Des öfteren dachte ich mir mögliche Reparaturszenarien aus, die ich dann aber immer wieder verwarf. Die zündende Idee wollte sich, bis zu dem Zeitpunkt als ich die Krippe zusammenstellte einfach nicht einstellen. Es kamen mir bei der Gestaltung des Stalls Birkenscheiben in die Hände, die ich bei einem meiner Streifzüge durch den Pfälzerwald gefunden hatte. Ich dachte mir, ein oder zwei Scheiben müssten doch groß und solide genug sein, das Loch im Vogelhausdach verschließen zu können. Verschließen ist ja bekanntlich nicht gleichbedeutend mit wasserdicht. So kam mir der Gedanke Birkenrinde und/oder Pinienschuppen als Schindeln zu verwenden, damit das Regenwasser abfließen könne.
Die beiden abgebildeten Astscheiben habe ich zunächst mit Heißkleber zusammengeklebt. Im nächsten Schritt wollte ich die Birkenrinde so ankleben, dass es harmonisch mit dem Untergehäuse fügt. Das hat nur nicht so funktioniert wie ich mir das vorgestellt hatte. Deshalb habe ich den Plan geändert und dann doch mit den Schuppen der Pinie begonnen. Das ging prima und ich konnte ich Astscheiben auch direkt auf dem Häusle lassen und bequem eine Schuppe nach der anderen an den Birkenscheiben befestigen. Als zweite Lage kam nun die Birkenrinde zum Einsatz. Die kleine Stelle die oben frei geblieben ist, habe ich mit einer Muschelschale geschlossen. Nach dem Aushärten des Klebstoffes, habe ich das Häuschen mit Futter befüllt und das Häusle hängt bereits an Ort und Stelle.
Gerade ist der erste Regenschauer über uns hinweggezogen, morgen werde ich wissen ob die Bastelei erfolgreich war oder nicht.
So sieht das Häusle aus.  Einladend oder? Bin gespannt wie lange es dauert, bis die ersten gefiederten Gäste kommen.
Irgendwie habe ich nicht gemerkt, dass ich den Ast hinter dem Häusle im Visier und somit scharf gestellt hatte.....Anfängerfehler. Da muss ich also noch einmal ran und ein besseres Foto liefern.
Ein Problem weniger und die Erkenntnisse, dass sich Birkenrinde prima mit einer Haushaltschere schneiden läßt (was ich mir unbedingt merken muss) und mit dem Fotographieren muss ich weiter üben, sind das Ergebnis meiner Bastelei am Sonntag. Es grüßt euch, eure bjmonitas


Kommentare:

  1. Das ist vermutlich noch viel schöner als es vorher war...gut gemacht - new life sozusagen...
    Annette

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    1. keine Ahnung wie das Teil vorher ausgesehen hat. Mal schauen wie es sich im new life bewährt. LG Bianka

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  2. Das Dachproblem hast du ja klasse gelöst, wetterbeständig und natürlich. Für die Vögel außerdem ein griffiger Landeplatz.

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    1. Danke dir/euch!! Ich bin gespannt wie lange es dauert bis das renovierte Teil angenommen wird. Lieben Gruß Bianka

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  3. Tolle Idee und gewiss wird es schon gut angenommen.
    LG Sheepy

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    1. Vorhin habe ich mal nachgeschaut ob das Dach dem Regen stand hält und es tuts *freu*....sobald das Wetter wieder besser ist, können und werden die ersten Gäste kommen. LG Bianka

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