Freitag, 30. November 2018

Ω

- Omega der 24. Buchstabe des griechischen Alphabeths.
Ω steht auch für O im christlichen Kirchenjahr (Anfang und Ende - A und O). Also Ω der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Mir bedeutet dieses Ω viel. Erst, wenn der letzte Sonntag im Kirchenjahr vorbei ist, erst dann kann ich mich auf das Neue einlassen.

Dieses Jahr habe ich den Altarschmuck sehr reduziert gestaltet.
Er bestand lediglich aus weißem Taftstoff, zwei Wurzelstücken und einer Vase in Kubusform.
Der Teil des Arrangements, der für den Altar bestimmt war.


Für den Bereich vor dem Altar verwendete ich einen Ast in dem ich mit dem Astbohrer Astbohrungen vorgenommen habe, um Teelichte auf dem Ast platzieren zu können. Übrigens hat dieser Ast schon an den Gründonnerstagen 2017  und 2018 Verwendung gefunden und mit seinen 4 Astbohrlöchern, könnte er auch für einen Adventsarrangement herhalten...vielleicht gehe ich das mal an.



Kein unnötiger Firlefanz, ganz einfach gehalten um runterzukommen, zurückzufahren, um sich auf das wesentliche Besinnen zu können. Das ist für mich der Ewigkeitssonntag. Ein Tag um Raum zu geben für das was schwer ist, was wir verloren haben, Raum für Trauer, für Abschied. Wenn dies möglich wird und gelingt ist es gut......es wird vielleicht einem danach leichter ums Herz.

Wie sagte Oscar Wilde (1854 – 1900 irischer Schriftsteller) seinerzeit:
Am Ende wird alles gut.
Wenn es nicht gut wird,
ist es noch nicht das Ende.

Wenn ich dann am Ω-Punkt des Jahres war, kann ich mich auf das A wie Advent einlassen.
Die ersten Impressionen habe ich schon auf mich wirken lassen. Gestern war ich beruflich in FFM und nach dem Termin ging es noch kurz auf einen Abstecher zum Römer auf den dortigen Weihnachtsmarkt.

Als erstes fällt einem der enorme Weihnachtsbaum auf.
Drumherum drängeln sich die verschiedensten Buden mit Weichnachtsschmuck, Glühwein, Weihnachtsgebäck oder Herzhaftes.
Mir hatten es die Büdchen mit dem Weihnachstschmuck angetan.
Nussknacker:
oder doch neue Weihnachtskugeln in Form von Piepmätzchens:
Wichtelmännchen gib es auch en masse:
Und Fensterdeko:

Und schließlich musste ich mir die Krippe anschauen

Morgen bin ich selbst auf einem Adventsbasar, um selbstgemachte Marmeladen und Gestricktes feilzubieten. Ich freue mich schon.

Habt es am ersten Adventswochenende gut. Eure bjmonitas

Verlinkt mit Friday-Flowerday











Dienstag, 27. November 2018

Zicke Zacke

Hühnerkacke ähm natürlich Schal.

Der Zickzackschal ist mir heute von den Nadeln gehüpft. Gerade noch rechtzeitig für den Adventsbasar im Altersheim, wo ich tätig bin.

Und wie sollte es auch anders sein....irgend etwas ist ja immer. In diesem Falle reichte das Garn nicht bis zum Ende. Genau 7 Maschen vor dem Abketten war das Garn zu E N D E.




Mein erster Gedanke war E C H T  J E T Z T ??!! Also was tun??? Bei Ravelry nachfragen ob jemand 5 gr. hat? Dann hätte der Schal aber nicht mit zum Basar gekonnt. Also war das keine Option.

Dann traf ich die Entscheidung mit dem unifarbenen Garn die restlichen 7 Maschen abzuketten. Kurzerhand wurden die Fäden per Russian Join verbunden und so konnte ich weiter abketten.


Hier das Ergebnis direkt nach dem Abketten.





So sah es nach dem Vernähen aus.


Ich würde sagen:

Ich bin gerade noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen.
Mit 140 cm ist der Schal jetzt nicht gerade der Überflieger, aber als Kurzschal ist er auch interessant. Jedenfalls ist er schön beerig bzw. beerenfarben und so hoffe ich, dass sich eine Käuferin für den Schal interessiert. Gestrickt habe ich den Schal aus 2 Knäuel Fabel von Drops und 2 Knäuel noname unifarbene Wolle. Das Dropsgarn war in meinem Vorrat und das andere Garn bekam ich als Spende für mein Strickprojekt im Altersheim.



Das Ginkgoblatt ist mir heute beim Bürgersteigfegen fast unter den Besen geraten. Bevor das Blatt vergehen kann, durfte es noch mit zum Fotoshooting. Die beiden machen sich gut zusammen, findet ihr nicht?

Last but not least ... the rest :D

 ... und ohne Ginkgoblatt wars dann auch nichts mehr mit der richtigen Farbe....der Schal aus Resten und Spendewolle ist eine Punktlandung.
Verlinkt mit creadienstag

Donnerstag, 22. November 2018

Rückschau - (Jetzt)schau - Vorschau

Ich wollte einen schönen Titel, der den Blick auf Vergangenes, auf das was gerade ansteht und auf das was noch kommt, aussuchen. Das gestaltet sich jedoch schwierig, wenn es zwar das Wort Rückschau sowie das Wort Vorschau, aber wenn es keines gibt, das beschreibt wenn man auf das Jetzt schaut.....

Schon seltsam wie Sprache ist, wie sie ihren eigenen Atem hat und lebt. Nun so ist Sprache. Nach der Logik darf man da nicht fragen, sondern man darf einfach mutig und selbst kreativ sein und ggfs. ein Wort erfinden.

Meine Rückschau

Der sehr sehr lange und heiße Sommer hat mir vor allem eins gebracht....viel Zeit. Diese Zeit habe ich u.a. genutzt um mich dem Häkeln zu nähern. Bevor das tolle Havana Projekt in mein Leben schneite, habe ich im Selbstversuch eine Decke begonnen und auch fertig gestellt.

Hier fehlt noch ein kleines Fitzelchen.
Der Einfachheit halber, habe ich mir das Muschelmuster im Diagonal ausgesucht. Auf youtube fand ich dann auch ein brauchbares Video. Ich häkelte den ganzen Sommer schön brav vor mich hin bzw. her. Ganz viele SoWo-Reste wurden von dieser Decke verschlungen und das war gut so :D.
Etwas dickere Decken sind einfach kuscheliger, weswegen ich die SoWo doppelt genommen habe.
Als sie dann fertig war und in der Praxis Verwendung fand, stellte ich fest....sie könnte etwas breiter sein.

So kommts, dass ein fertig geglaubtes Projekt wieder zu einem WIP wird....

Meine (Jetzt)Schau

Im Moment ist abends der Havana  CAL dran und wenn ich unterwegs bin, begleitet mich der Zickzack Scarf

Beim Sonnetanken
oder im Zug

verwendet habe ich hier zwei Knäuel Delight von Drops und zwei Knäuel eines einfarbigen Merinogarnes, das ich für meine Projekte gespendet bekam.



so sah der Schal zur Halbzeit aus. 40g Wolle habe ich noch zu verstricken. Die Farben sind schwer einzufangen, aber sie erinnern mich an die tollen Sonnenuntergänge, die ich immer wieder abends bestaunen kann.
Jedenfalls hieß es bei uns immer....wenn sich der Abendhimmel rötlich färbte, dass die Engel Geschenke basteln und Plätzchen backen, weil bald Weihnachten ist:

Im Himmel geht es richtig rund,
dort entstehen süße Schätzchen,
in allen Formen kunterbunt,
backen Engel Weihnachtsplätzchen.


Meine kleine Vorschau
auf Weihnachten hatte ich im Oktober im Kurpark zu Wiesbaden entdeckt.

Ein kleiner Lichterwald....ich wünsche euch, dass ihr leicht und weitesgehend stressfrei durch die turbolente Vorweihnachtszeit kommt....eure bjmonitas